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Vermietung eines Arbeitszimmers

vom 5. Juli 2019

Das BMF hat sich unlängst zur Vermietung eines Arbeitszimmers vom Arbeitnehmer an den Arbeitgeber (Homeoffice) geäußert. So müsse die betriebliche Nutzung überprüft werden ob diese im Sinne des betrieblichen Interesses steht. So dürfte es beispielsweise kein geeigneter Arbeitsplatz im Unternehmen vorhanden sein. Nach Auffassung des BMF handelt es sich um eine gewerbliche Immobilie, wenn die durch eine objektbezogene Überschussprognose die Einkünfteerzielungsabsicht entspricht. Bei vorliegen der positiven Voraussetzungen kann der Arbeitnehmer die Werbungskosten in unbeschränkter Höhe vornehmen.

Verfahrensdokumentation

vom 4. Oktober 2017

Durch Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF-Schreiben) vom 14.11.2014 wurde eine Pflicht zur Verfahrensdokumentation der Organisation der Buchhaltung eingeführt. Diese Verfahrensdokumentation sollen Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflichtige die Belegablage in einer Verfahrensdokumentation beschreiben, die auch dauerhaft und uneingeschränkt angewendet wird. Diese muss verständlich und damit für einen sachverständigen Dritten in angemessener Zeit nachprüfbar sein und ist ab sofort auch Gegenstand von Betriebsprüfungen. Eine fehlende oder ungenügende Verfahrensdokumentation kann wie bei einem Verstoß gegen die Aufzeichnungspflichten ein formeller Mangel darstellen, der bei Prüfungen zu Schätzungen führen kann. Gerne sind wir Ihnen bei der Abfassung einer solchen Verfahrensdokumentation behilflich.

Zeitnahe Buchungen und Aufzeichnungen

vom 3. Oktober 2017

Durch Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF-Schreiben) vom 14.11.2014 wurden erstmals zeitliche Orientierungen genannt und konkretisiert somit das Erfordernis, zeitgerecht zu buchen:

  • Bei baren Geschäftsvorfällen in Form von Kasseneinnahmen und -ausgaben gilt § 146 Abs. 1 Satz 2 AO, nach dem diese täglich festgehalten werden sollen.
  • Die Erfassung der unbaren Geschäftsvorfälle eines Monats erfolgt bis zum Ablauf des folgenden Monats in den Büchern und
  • durch organisatorische Vorkehrungen ist sichergestellt, dass die Unterlagen bis zu ihrer Erfassung nicht verloren gehen.
  • Organisatorische Vorkehrungen sind in der Praxis insbesondere die Vergabe von laufenden Nummern für die eingehenden und ausgehenden Rechnungen oder die Ablage in besonderen Mappen oder durch elektronische Grund(buch)Aufzeichnungen in Kassensystemen, Warenwirtschaftssystemen, Fakturierungssystemen etc.